-  Vorstellung  -  Lage  -  Location  - Geschichtliches  - Bereits seit dem Jahr 1974 organisiert der Ebersberger Spielmannszug zusammen mit den Jagdhornbläsern des  Spielmannszuges das Ebersberger Sommernachtsfest. Schon in den ersten Jahren fand die Ausrichtung dieses Festes am  Ebersberger Marienplatz, der durch seine Lage im Herzen der Ebersberger Kreisstadt absolut prädestiniert dafür ist, großes  Interesse und brachte hohe Besucherzahlen. Mittlerweile zählt das Weinfest in Ebersberg mit jährlich knapp 4.000 Besuchern zu  den größten Veranstaltungen im Landkreis.  Der Ebersberger Marienplatz als Ort für die Ausrichtung des Festes ist für den  Spielmannszug ein Segen. Die historischen Altbauten umzingeln den Marktplatz und sorgen  für eine ruhige, geschützte und gemütliche Atmosphäre. Das Aufstellen von Birken am  gesamten Marktplatz schafft ein sommernachtliches Flair. Mit Eintreten der Dunkelheit  sorgen Schenken- und Bühnenbeleuchtungen sowie  Kerzenlicht an den Fensterbrettern der Altbauten für ein  frohes Farbenspiel.   Die vielen Vorzüge einer Open-Air-Veranstaltung bringen jedoch in Hinblick auf die Wetterlage  auch gewisse Risiken mit sich. Die Möglichkeit der Benutzung der Ebersberger Volksfesthalle  bedeutet für den Verein eine wichtige Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter. Selbst bei  anfänglichem Aufbau am Marienplatz und am Abend einsetzendem Regen sind die Helfer des  Spielmannszuges innerhalb einer Stunde in der Lage, den Festbetrieb vom Marktplatz in die  Volksfesthalle zu verlegen. Jedoch ist ein Umzug nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt  sinnvoll. Sollte der Regen erst gegen 22 oder 23 Uhr einsetzen wird nicht mehr umgezogen,  da die meisten Weinfestbesucher das Fest verlassen bzw. die Band für Ab- und Wiederaufbau  ca. 2 Stunden benötigt.  Geschichtliches vom Ebersberger Sommernachtsfest  Zur Geschichte des Ebersberger Weinfestes musste in der  Chronik über  35 Jahre zurückgeblättert werden. Im Jahr  1974 blickte der Spielmannszug auf sein 15-jähriges  Bestehen zurück und nahm dies als Anlass zur Ausrichtung  eines großen Festes am Marienplatz. Aus diesem Grund  und auch aus Anlass des 20 jährigen Stadtjubiläums,  veranstaltete der Verein am 13. Juli 1974 ein sogenanntes  “Sommernachtsfest”. Durch die Ausrichtung des ersten  Weinfests gelang es dem Spielmannszug nebenbei auch  die knappe Vereinskasses wieder zu füllen.  Die Ausrichtung des Festes wurde damals in den Zeitungen folgendermaßen  angepriesen:” Das Fest wird als besondere Attraktion auf dem Marienplatz  stattfinden. Die Bürgermusik Girlan/Südtirol wird das Fest musikalisch umrahmen.  Wer die früheren Feste des Spielmannszuges kennt, wird sich disen Termin  bestimmt nicht entgehen lassen”.   Zusätzlich gab es einen weiteren historischen Gesichtspunkt am ersten Ebersberger  Sommernachtsfest zu melden. So blieb mit der Ausrichtung dieses Festes am 13.  Juli 1974 die erste und einzige Möglichkeit in den Genuß des damligen Ebersberger  Bieres zu kommen. Ein paar Monate später wurde es auf Grund der Schließung der  Schloßbrauerei Ebersberg zu Grabe getragen.  Mit einem Kinderflohmarkt am Nachmittag lockte der Verein die Gäste bereits frühzeitig auf den Marienplatz. Liest man heute den  Artikel vor 35 Jahren, so wurden die Jugendlichen noch aufgefordert Bücher und Schallplatten auf dem Markt zu verkaufen.   Als Ausweichort bei schlechtem Wetter wurde damals  noch das Gasthaus Sieghartburg genannt. Mit einer  Durchsage bei plötzlich einsetzendem Regen während  des Festablaufes, dass sich doch bitte alle Gäste beim  nun italienischen Restaurant einfinden sollten, würde sich  der Spielmannszuge allerdings heutzutage sicherlich  keine Freunde machen. Allein auf Grund der immer  größer werdenden Besucherzahlen wurde die  Volksfesthalle in Ebersberg ein zwingend erforderlicher  Ausweichort .  zurück